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Starke Weißtaler nicht belohnt
SFS gibt immer die richtige Antwort

Weißtal Mittelfeldmann Paulo Flender (l.) schürte mit seinem traumhaften Treffer zum 1:2 die Hoffnungen auf eine Überraschung, doch am Ende setzten sich Joshua Walter und die Sportfreunde Siegen mit 5:2 durch.
  • Weißtal Mittelfeldmann Paulo Flender (l.) schürte mit seinem traumhaften Treffer zum 1:2 die Hoffnungen auf eine Überraschung, doch am Ende setzten sich Joshua Walter und die Sportfreunde Siegen mit 5:2 durch.
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pm Gernsdorf. Sie schnupperten daran, immer wieder. Doch immer dann, wenn der TSV Weißtal der Überraschung so richtig nahe zu kommen schien, zogen die Sportfreunde Siegen wieder davon. „Es muss alles passen, wenn man in so einem Spiel die Sensation schaffen will. Wir waren nicht so weit weg, aber letztlich hat uns den entscheidenden Situationen ein bisschen was gefehlt, so dass der Sieg für Siegen verdient war“, sagte Weißtals Kapitän Jan-Michael Moses nach der 2:5 (2:3)-Niederlage seines Landesligisten gegen den favorisierten Oberligisten, der damit ins Viertelfinale des Kreispokals einzog.

Der Spielführer war hoch motiviert in die Partie gegangen und hatte schon nach zehn Minuten für eine Hakelei mit Jannik Selter die Gelbe Karte gesehen.

pm Gernsdorf. Sie schnupperten daran, immer wieder. Doch immer dann, wenn der TSV Weißtal der Überraschung so richtig nahe zu kommen schien, zogen die Sportfreunde Siegen wieder davon. „Es muss alles passen, wenn man in so einem Spiel die Sensation schaffen will. Wir waren nicht so weit weg, aber letztlich hat uns den entscheidenden Situationen ein bisschen was gefehlt, so dass der Sieg für Siegen verdient war“, sagte Weißtals Kapitän Jan-Michael Moses nach der 2:5 (2:3)-Niederlage seines Landesligisten gegen den favorisierten Oberligisten, der damit ins Viertelfinale des Kreispokals einzog.

Der Spielführer war hoch motiviert in die Partie gegangen und hatte schon nach zehn Minuten für eine Hakelei mit Jannik Selter die Gelbe Karte gesehen. Die ersten sportlichen Ausrufezeichen setzten allerdings die Sportfreunde, die den Hoffnungen der Gastgeber auf dem „Henneberg“ zwei schnelle Dämpfer verpassten. Nach 17 Minuten wurde Leon Kunz im Strafraum gefoult, den fälligen Strafstoß setzte Michél Harrer zum 1:0 ins Eck. Fünf Minuten später erhöhte Tobias Filipzik nach einer Kunz-Ecke auf 2:0.

Traumtore hüben und drüben

Die schnelle Vorentscheidung? „Wir haben nie geglaubt, dass wir das Weiterkommen hier auf dem Silbertablett serviert bekommen“, sagte SFS-Trainer Tobias Cramer, der in dieser Annahme zügig bestätigt wurde – und wie! Einen Einwurf klärte die Hintermannschaft in die Mitte, wo Paulo Flender aus 20 Metern Maß nahm und die Kugel volley zum Anschlusstreffer in die Maschen jagte (27.).

Weißtals agiler Angreifer Maximilian Kraft, der schon eine große Chance zum zwischenzeitlichen 1:1 hatte liegen lassen, vergab wenig später die Chance zum 2:2, als er freistehend das Leder nicht unter Kontrolle bekam. Und das wurde bestraft: Siegens Patrick Jöcks hämmerte den Ball aus 18 Metern in den Winkel und stellte den Zwei-Tore-Abstand wieder her (32.). „Wir haben zu einfache Gegentore bekommen, da waren wir nicht griffig genug“, ärgerte sich TSV-Kapitän Moses, der seine Farben vor geschätzt 200 Zuschauern aber noch vor der Pause wieder ran brachte. Nach einer abgewehrten Ecke überraschte er Sportfreunde-Schlussmann Oliver Schnitzler aus ungünstigem Winkel mit seinem Schuss ins kurze Eck (44.).

Ecke wird zum Bumerang

Mit Wiederanpfiff nahm das Spiel sich seine erste Verschnaufpause. Siegen war um Kontrolle bemüht, der Underdog lauerte auf seine Chance und wurde nach 70 Minuten zusehends gefährlicher. Kraft schlenzte den Ball aus 16 Metern vorbei, eine direkt aufs Tor gezogene Ecke von Moses lenkte Schnitzler mit den Fingerspitzen am Ziel vorbei. Die abermalige Ecke wurde schließlich zum entscheidenden Bumerang, denn Siegen konterte und stellte nach tollem Chip-Pass von Leon Kunz durch Michél Harrer auf 2:4 (76.). Der fünfte Sportfreunde-Treffer durch den eingewechselten Kapitän Björn Jost (84.) markierte den Endstand.

"Niederlage mindestens ein Tor zu hoch ausgefallen"

„Ich glaube, die Niederlage ist am Ende mindestens ein Tor zu hoch ausgefallen“, fand Weißtals Trainer Seyhan Adigüzel, der seine mutigen Schützlinge für die „brutale Offensivstärke“ lobte und resümierte: „Siegen macht aus sechs Torschüssen am Ende fünf Tore.“ Genau diese Effizienz machte am Ende den Unterschied zwischen Landes- und Oberligist. Weißtal schnupperte immer wieder daran, doch Siegen verhinderte die Überraschung am Ende dann doch.

Autor:

Pascal Mlyniec (Redakteur) aus Siegen

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