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Fußball-Landesliga
TSV Weißtal: „Willkommen im Abstiegskampf“

Die Weißtaler Offensive um Maximilian Kraft, hier im Spiel gegen die SpVg Olpe, bleibt aktuell hinter ihren Möglichkeiten.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

sila Brilon. Der TSV Weißtal hat auch beim vermeintlich spielschwächeren SV Brilon keine Punkte geholt. Trainer Seyhan Adigüzel zeigte sich nach der 0:2 (0:1)-Niederlage beim vorherigen Tabellennachbarn regelrecht ratlos: „Es ist schwierig, die richtigen Worte zu finden und das Spiel nüchtern zu analysieren.“ Die Mannschaft müsse verstehen, so der Übungsleiter, dass es in dieser Saison einzig und allein darum gehe, die Klasse zu halten. „So langsam kann man sagen: Willkommen im Abstiegskampf“, findet der 25-Jährige deutliche Worte.

Dass den Verantwortlichen des Fusionsvereins aus Gernsdorf und Rudersdorf langsam die Ideen ausgehen, wie man das Ruder rumreißen könnte, liegt vor allem daran, dass das Muster, wie die Spiele verloren werden, von Wochenende zu Wochenende dasselbe ist.

sila Brilon. Der TSV Weißtal hat auch beim vermeintlich spielschwächeren SV Brilon keine Punkte geholt. Trainer Seyhan Adigüzel zeigte sich nach der 0:2 (0:1)-Niederlage beim vorherigen Tabellennachbarn regelrecht ratlos: „Es ist schwierig, die richtigen Worte zu finden und das Spiel nüchtern zu analysieren.“ Die Mannschaft müsse verstehen, so der Übungsleiter, dass es in dieser Saison einzig und allein darum gehe, die Klasse zu halten. „So langsam kann man sagen: Willkommen im Abstiegskampf“, findet der 25-Jährige deutliche Worte.

Dass den Verantwortlichen des Fusionsvereins aus Gernsdorf und Rudersdorf langsam die Ideen ausgehen, wie man das Ruder rumreißen könnte, liegt vor allem daran, dass das Muster, wie die Spiele verloren werden, von Wochenende zu Wochenende dasselbe ist. Erneut waren die Mannen des TSV über weite Strecken der Partie die spielstärkere Mannschaft, doch erneut war es der Gegner, der aus seinen wenigen Chancen die entscheidenden Tore erzielte. „Brilon war spielerisch sicherlich das bislang schwächste Team, gegen das wir angetreten sind“, sagte Adigüzel, dessen Mannschaft vor 100 Zuschauern im ersten Durchgang mehrmals die Chance hatte, in Führung zu gehen.

Eine solche Möglichkeit hatte in der Anfangsphase etwa Kapitän Jan-Michael Moses, der den gegnerischen Keeper bereits geschlagen hatte, ehe ein Briloner Verteidiger auf der Linie klären konnte. „Wir haben im Abschluss etwas die Galligkeit vermissen lassen“, wusste der TSV-Coach, der in der Folge mitansehen musste, wie seine Truppe durch einen Treffer von SV-Akteur Felix Schulte (20.) in Rückstand geriet. „Es kam ein ungefährlicher Schuss auf unser Tor, den Jannik von der Heiden nur zum zweiten Pfosten abprallen lassen konnte. Dann haben wir geschlafen und den gegnerischen Stürmer übersehen“, ärgerte sich Adigüzel über die Nachlässigkeit seiner Mannschaft und fügte an: „Brilon hat uns 90 Minuten lang das Spiel überlassen, aber wir haben es erneut nicht geschafft, ein Tor zu erzielen.“ Auf Unkonzentriertheiten in der Defensive war auch der zweite Gegentreffer zurückzuführen, für den sich erneut Schulte (63.) verantwortlich zeichnete.

Eine Flanke der Hausherren flog durch den kompletten TSV-Strafraum, anschließend ging ein Akteur der Briloner mit dem Ball bis zur Grundlinie und spielte die Kugel scharf in die Mitte, wo der Offensivmann nur noch einschieben musste. Auch nach dem 0:2 bot sich den Gästen allerdings die Chance, zu verkürzen. „Am Ende der Partie hatte ich acht offensive Kräfte auf dem Platz. Dass wir es trotzdem nicht schaffen, das Ding rein zu machen, spricht für sich“, sagte Seyhan Adigüzel.

Sinnbildlich für das Spiel der Weißtaler könnte die 90. Minute betrachtet werden: Der eingewechselte Danilo Massafra lief alleine auf Brilons Torwart Jan Schamoni zu, vertändelte kurz vor dem Torabschluss aber den Ball. „Nach den Ergebnissen der letzten Wochen dürfen wir jetzt nicht alles schlecht reden, aber den Jungs muss einfach klar werden, dass es darum geht, auch mal dreckig Spiele zu gewinnen“, forderte Weißtals Trainer und kritisierte, dass seine Truppe „zu häufig nach den spielerischen Lösungen“ suchen würde.

Positiv dürfte aus Weißtaler Sicht lediglich zu bewerten sein, dass der TSV in der Tabelle vom 14. Rang – vorerst – nicht noch weiter abrutscht. Richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf könnte das anstehende Heimspiel gegen den jetzigen Tabellennachbarn VSV Wenden werden.

Autor:

Silas Münker (Volontär) aus Siegen

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