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Nach Rückstand in Lüdenscheid
TSV Weißtals "Joker" sticht

Maximilian Kraft (l.), hier im Testspiel gegen den TuS Erndtebrück, schoss den TSV Weißtal nach seiner Einwechslung zum ersten Saisonsieg.
  • Maximilian Kraft (l.), hier im Testspiel gegen den TuS Erndtebrück, schoss den TSV Weißtal nach seiner Einwechslung zum ersten Saisonsieg.
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  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

pm Lüdenscheid. Der Joker hat gestochen: Nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung hat Angreifer Maximilian Kraft dem TSV Weißtal den ersten Sieg in der noch jungen Landesliga-Saison beschert. Mit einem sehenswerten Schlenzer in den „Knick“ stellte das junge Eigengewächs des Fusionsvereins im Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Lüdenscheid nach einer Stunde auf 2:1 für den TSV, der Trainer Seyhan Adigüzel mit seiner Vorstellung vor 150 Zuschauern zufriedenstellte. „Die Mannschaft hat das letzte Hemd auf dem Platz gelassen. Das war eine mannschaftlich geschlossen gute Leistung“, resümierte der junge Coach nach dem ersten Liga-Sieg bei seinem neuen Verein.

pm Lüdenscheid. Der Joker hat gestochen: Nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung hat Angreifer Maximilian Kraft dem TSV Weißtal den ersten Sieg in der noch jungen Landesliga-Saison beschert. Mit einem sehenswerten Schlenzer in den „Knick“ stellte das junge Eigengewächs des Fusionsvereins im Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Lüdenscheid nach einer Stunde auf 2:1 für den TSV, der Trainer Seyhan Adigüzel mit seiner Vorstellung vor 150 Zuschauern zufriedenstellte. „Die Mannschaft hat das letzte Hemd auf dem Platz gelassen. Das war eine mannschaftlich geschlossen gute Leistung“, resümierte der junge Coach nach dem ersten Liga-Sieg bei seinem neuen Verein.

Lüdenscheid trifft aus Abseitsstellung

Danach hatte es allerdings zunächst nicht ausgesehen, denn in der ersten halben Stunde war der ehemalige Zweitligist klar tonangebend. „Mein junges Team hat sich da ein bisschen den Schneid abkaufen lassen“, erkannte Adigüzel, der deshalb nach 23 Minuten den Rückstand quittieren musste. Dem Treffer von Elia Benjamin König sei allerdings eine „klare Abseitsposition“ vorausgegangen, so der TSV-Trainer, der in dieser Meinung auch von seinem Lüdenscheider Kollegen Bayram Celik bestätigt wurde.

Moses und Kraft drehen Partie

Die Gäste schlugen allerdings noch vor der Pause zurück: Nach einem Ballgewinn an der Seitenlinie hebelte Manuel Jung mit einem Pass die gesamte RWL-Defensive aus und brachte Jan-Michael Moses ins Spiel, der noch Torhüter Jan-Niklas Reischel umkurvte und zum 1:1 einschob (41.).

Nach dem Seitenwechsel diktierten dann die Henneberg-Kicker das Geschehen, von Lüdenscheid war abgesehen von Standardsituationen offensiv nichts mehr zu sehen. Goldrichtig war dann Adigüzels Idee, nach 55 Minuten Maximilian Kraft für Tevin Wagner ins Spiel zu bringen. Der „Joker“ dankte es seinem Coach wenig später und brachte seine Farben nach einem weiteren Ballgewinn der zweikampfstarken Mittelfeldzentrale aus Paulo Flender, Michael Kaiser und Emre Ucak in Front.

Frühere Entscheidung möglich

„Maxi hat die letzten Wochen etwas unglücklich gespielt und ist selbst sein größter Kritiker. Ich wollte ihm ein bisschen den Druck nehmen und habe ihm gesagt, dass er einfach Fußball spielen soll. Das hat sehr gut geklappt“, freute sich Adigüzel. Nach dem 2:1 vergaben seine Schützlinge mit einigen ungenau zu Ende gespielten Kontern die vorzeitige Entscheidung.

„Das ist der einzige Kritikpunkt, das ist aber Meckern auf hohem Niveau. In Lüdenscheid muss man erstmal gewinnen“, so der TSV-Coach, der zusammenfassend sagte: „Es war fußballerisch vielleicht kein Leckerbissen, sondern eher ein Abnutzungskampf mit vielen Mittelfeldzweikämpfen, aber in denen waren wir nach der Pause sehr griffig und haben dann mehrfach so gespielt, wie ich mir das vorstelle. Wir haben zwei Tore geschossen und uns den Sieg insgesamt verdient.“

Autor:

Pascal Mlyniec (Redakteur) aus Siegen

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