„Einigermaßen zuversichtlich“

Inflation: EZB-Chefvolkswirt sieht Höhepunkt nahezu erreicht

Im November war die Inflationsrate in der Eurozone auf 10 Prozent gesunken, nachdem sie im Oktober ein Rekordhoch seit der Euro-Einführung bei knapp über 10 Prozent erreicht hatte (Symbolbild).

Im November war die Inflationsrate in der Eurozone auf 10 Prozent gesunken, nachdem sie im Oktober ein Rekordhoch seit der Euro-Einführung bei knapp über 10 Prozent erreicht hatte (Symbolbild).

Frankfurt/Main. In der Eurozone hat die Inflation nach Einschätzung des Chefvolkswirtes der Europäischen Zentralbank, Philip Lane, ihren Höhepunkt wohl nahezu erreicht. Er sei „einigermaßen zuversichtlich“, dass sich die Teuerung in der Nähe ihres Zenits befinde, sagte Lane der italienischen Wirtschaftszeitung „Milano Finanza“ (Dienstag). Es sei aber unsicher, ob die Inflation ihren Höhepunkt erreicht habe oder ihn Anfang 2023 erreichen werde.

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So wird sich der Zinsverlauf entwickeln.

Im November war die Inflationsrate in der Eurozone auf 10 Prozent gesunken, nachdem sie im Oktober ein Rekordhoch seit der Euro-Einführung bei knapp über 10 Prozent erreicht hatte. Zuletzt hatte die EZB mit Zinserhöhungen um 0,75 Punkte gegen die Inflation angekämpft.

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„Wir gehen davon aus, dass weitere Zinserhöhungen notwendig sein werden, aber es wurde bereits viel getan“, sagte Lane. Bei den weiteren Zinsschritten sollte nach Einschätzung des Volkswirts das Ausmaß dessen berücksichtigt werden, „was wir bereits erledigt haben“.

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Am Markt wird über das Ausmaß der Zinserhöhung der bei nächsten EZB-Ratssitzung Mitte Dezember spekuliert. Derzeit ist unklar, ob die Zentralbank die Leitzinsen erneut um 0,75 Punkte oder um 0,5 Punkte anheben will.

RND/dpa

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