Energie

Woidke zu früherem Kohleausstieg: «NRW für uns kein Modell»

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident des Landes Brandenburg.

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident des Landes Brandenburg.

Potsdam (dpa/bb). Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat den auf 2030 vorgezogenen Kohleausstieg in Nordrhein-Westfalen kritisiert. Er sagte am Mittwoch in Potsdam nach einem Treffen mit Vertretern von Energieunternehmen: «Der Kohleausstieg in Nordrhein-Westfalen ist kein Umstieg auf erneuerbare Energien.» Denn dort würden neue Gaskraftwerke gebaut, die den Strom teurer machten. Er halte das nicht für ein sinnvolles Konzept, zudem bremse der Ausbau von Gaskraftwerken die Energiewende in Deutschland. «Nordrhein-Westfalen ist für uns kein Modell», sagte Woidke.

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Das Bundeskabinett beschloss Anfang November einen schnelleren Kohleausstieg im Rheinischen Revier. Dieser soll um acht Jahre auf das Jahr 2030 vorgezogen werden. Mehr Gaskraftwerke sind als Übergangstechnik geplant, sie sollen dann auf die Verwendung von Wasserstoff umgestellt werden können.

Laut geltendem Gesetz ist der Kohleausstieg bisher bis Ende 2038 vorgesehen. Die brandenburgische Grünen-Landesvorsitzende Julia Schmidt hatte einen schnelleren Kohleausstieg auch für Brandenburg gefordert.

© dpa-infocom, dpa:221130-99-726419/4

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