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Hammerharter Rock im Kulturwerk Wissen
Demon's Eye zelebrieren Deep Purple - vom Feinsten!

Ganz stark: Daniele Gelsomino, der Sänger von Demon's Eye.
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wear Wissen. „Ja, träume ich, oder sehe ich Ritchie Blackmore, Ian Gillan, Roger Glover, Ian Paice und Jon Lord vor mir?“ Diese Frage wird sich so mancher Hardcore-Deep Purple-Fan im Kulturwerk Wissen gestellt haben. Es war natürlich die Siegerländer Tribute Band Demon`s Eye, aber die Besucher schwebten trotzdem auf Wolke sieben. Sie wurden am Freitagabend ohne Pause über die Maßen mit hammerhartem Rock beschallt.
Mit Ian Paice und Jon Lord gespieltDemon`s Eye dürfen sich selbstbewusst - und mit Fug und Recht - als Europas „Number One Deep Purple Tribute Band“ bezeichnen. Dieser Ruf kommt nicht von ungefähr, denn wer mit Ian Paice und Jon Lord zusammen auf der Bühne gespielt hat, der hat den Rock-Ritterschlag erhalten.

wear Wissen. „Ja, träume ich, oder sehe ich Ritchie Blackmore, Ian Gillan, Roger Glover, Ian Paice und Jon Lord vor mir?“ Diese Frage wird sich so mancher Hardcore-Deep Purple-Fan im Kulturwerk Wissen gestellt haben. Es war natürlich die Siegerländer Tribute Band Demon`s Eye, aber die Besucher schwebten trotzdem auf Wolke sieben. Sie wurden am Freitagabend ohne Pause über die Maßen mit hammerhartem Rock beschallt.

Mit Ian Paice und Jon Lord gespielt

Demon`s Eye dürfen sich selbstbewusst - und mit Fug und Recht - als Europas „Number One Deep Purple Tribute Band“ bezeichnen. Dieser Ruf kommt nicht von ungefähr, denn wer mit Ian Paice und Jon Lord zusammen auf der Bühne gespielt hat, der hat den Rock-Ritterschlag erhalten. Überspitzt könnte man sagen: „99 Prozent Deep Purple, 100 Prozent Demon´s Eye“. Demon´s Eye versuchen gar nicht, den Musik-Stil von Deep Purple überzuinterpretieren, nein, sie bleiben ganz nahe am Original, praktisch 1:1. Es wird nicht herumexperimentiert, die Folge ist knallharter Rock, so wie die Fans ihn lieben.
Entsprechend erwartungsfroh war die Stimmung im Kulturwerk in Wissen, als die Band pünktlich wie die Maurer loslegte. Daniele Gelsomino (Vocals), Andree Schneider (Drums), Jan Dickmann( Bass), Gert-Jan Naus (Keys) und Mark Zyk (Gitarre) gaben im ersten Teil des Konzertes das komplette Nummer-eins-Album „Deep Purple in Rock“ zum Besten. Jeder Song wurde frenetisch abgefeiert, auch textsicher „musikalisch“ begleitet.

Daniele Gelsomino - was für eine Stimme!

Wer Schmuse-Songs hören wollte, der befand sich im Kulturwerk im falschen Film. Der erste Song hatte es schon in sich, da „Speed King“ den Stil von Deep Purple geradezu charakteristisch prägt. Mit dem langsamen Orgel-Intro wurden die Fans auf eine falsche Fährte gelockt, immer mehr steigert sich das Tempo der Orgel, bis endlich die harten Gitarrenriffs alle Träume wegblasen und sich zu einem Inferno vereinen. Das Ganze wird dann noch veredelt, wenn der Gelsomino zu singen beginnt - in einem Gemisch aus Schreien in den höchsten Stimmlagen und Flüstertönen. Zusätzlich testet der Drummer Andree Schneider seine „Schießbude“ auf Festigkeit des Materials, fertig sind die Zutaten für einen Wahnsinnsauftritt.

Andree Schneider an den Drums.

Prächtige Soloeinlagen gefeiert

Die fünf setzten das Kulturwerk „on fire“. Zu keiner Zeit gab es einen Durchhänger, im Gegenteil, man hätte meinen können, dass die Jungs sich weiter warmlaufen würden, je länger das Konzert andauerte. Die Band stand als kompakte Einheit auf der Bühne, die Show lag nicht nur bei Daniele Gelsomino, der kraft seiner Statur und seiner kraftvollen Stimme zwar im Vordergrund stand, aber den Kollegen zu jeder Zeit den Vortritt ließ, um mit prächtigen Soloeinlagen an ihren Instrumenten die Fans in Ekstase zu versetzen.

Mit Kraft und Intensität

Der Ordnung halber werden hier noch einige der Welthits von Deep Purple erwähnt, die das Kulturwerk flashten: „Black Night“, „Woman from Tokyo“, „Highway Star“, „Bloodsucker“ und „Perfect Strangers“. Auf jeden Fall wurde jeder Song mit einer unglaublichen Kraft und Intensität performt, es gab tatsächlich keine Schwachstelle, ergo nichts auszusetzen oder zu kritisieren.

Demon's Eye lieferten knallharten Rock von Deep Purple und flashten damit das Publikum im Kulturwerk Wissen.
  • Demon's Eye lieferten knallharten Rock von Deep Purple und flashten damit das Publikum im Kulturwerk Wissen.
  • Foto: Wolfgang Rabsch
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

Wie Weihnachten!

Das Publikum stand, sang oder tanzte. In den Augen der Besucher spiegelte sich die Freude an dem Erlebten wider, so ähnlich wie bei kleinen Kindern, die zu Weihnachten reichlich beschenkt wurden. Es war auch ein Geschenk, welches Demon`s Eye den Fans überreichten, die es dankbar annahmen.
Ein großes Dankeschön gebührt Dominik Weitershagen, dem Geschäftsführer des Kulturwerks, dem es wieder einmal gelang, mit der Verpflichtung von Demon`s Eye einen Glanzpunkt im Veranstaltungskalender des Kulturwerks zu setzen.

Autor:

Redaktion Kultur

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