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AK-Impfzentrum zieht Bilanz der ersten Woche
140 Piks pro Tag

Seit einer Woche wird im Impfzentrum in Wissen gearbeitet. Wegweiser sollen die Impflinge direkt zur richtigen Kabine führen. Denn natürlich soll hier niemand einen anderen anstecken.
  • Seit einer Woche wird im Impfzentrum in Wissen gearbeitet. Wegweiser sollen die Impflinge direkt zur richtigen Kabine führen. Denn natürlich soll hier niemand einen anderen anstecken.
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  • hochgeladen von Marc Thomas

nb Wissen. Seit einer Woche hat das Impfzentrum für den Kreis Altenkirchen geöffnet und knapp 700 Mal wurde bis jetzt der Ärmel für den Piks hochgekrempelt.

„Wir haben all das verimpft, was wir zur Verfügung hatten“, blickte Landrat Dr. Peter Enders auf die ersten Tage in der Einrichtung in Wissen zurück. Zahlen, Daten, Fakten und damit eine Bilanz der Startwoche gab es am Donnerstagnachmittag direkt vor Ort. Auch diese: Rund 65 Personen wurden jeweils an den ersten beiden Tagen geimpft, seitdem sind es rund 140 täglich.

Dass es – bedingt durch die zu Verfügung stehende Zahl an Impfdosen – in den ersten Tagen eher ruhiger zuging, sei gar nicht so schlecht gewesen. Da war sich der Landrat mit Gesundheitsamtsleiter Heinz-Uwe Fuchs, Peter Deipenbrock (Impfzentrumskoordinator), Dr.

nb Wissen. Seit einer Woche hat das Impfzentrum für den Kreis Altenkirchen geöffnet und knapp 700 Mal wurde bis jetzt der Ärmel für den Piks hochgekrempelt.

„Wir haben all das verimpft, was wir zur Verfügung hatten“, blickte Landrat Dr. Peter Enders auf die ersten Tage in der Einrichtung in Wissen zurück. Zahlen, Daten, Fakten und damit eine Bilanz der Startwoche gab es am Donnerstagnachmittag direkt vor Ort. Auch diese: Rund 65 Personen wurden jeweils an den ersten beiden Tagen geimpft, seitdem sind es rund 140 täglich.

Dass es – bedingt durch die zu Verfügung stehende Zahl an Impfdosen – in den ersten Tagen eher ruhiger zuging, sei gar nicht so schlecht gewesen. Da war sich der Landrat mit Gesundheitsamtsleiter Heinz-Uwe Fuchs, Peter Deipenbrock (Impfzentrumskoordinator), Dr. Uwe Krausbauer, der als Impfarzt Dienst tut und Udo Schmidt, DRK-Kreisbereitschaftsleiter, einig. Denn das Ganze ist eben eine vollkommen neue Mammutaufgabe, in die alle Beteiligten erst hineinwachsen müssen. Das ist schon daran zu erkennen, wie viele Personen mitwirken. In einer Schicht arbeiten derzeit zwei Ärzte und zehn bis zwölf Fachkräfte der Schnelleinsatzgruppe des Kreises Altenkirchen, gestellt vom DRK-Kreisverband. Dazu sind Bürokräfte vor Ort und in der Regel ein Apotheker – denn, so Enders: „Die Aufbereitung des Impfstoffs ist ein diffiziler Vorgang.“

Wer berechtigt ist, muss sich einen Termin bei einer Hotline holen, die zentral durch das Land betrieben wird, bzw. sich über eine entsprechende Internetseite anmelden.

Gerade in den ersten Tagen hat die Hotline so manchen Anrufer reichlich Nerven gekostet, auch die SZ erreichten Berichte von Menschen, die Stunden brauchten, um durchzukommen.

Hat man aber seinen Termin und ist in Wissen, geht das komplette Procedere in ca. 30 Minuten über die Bühne. Dazu gehören Anmeldung, Aufklärung durch den Arzt, dann die eigentliche Impfung und die Beobachtung. Bisher habe es aber keinerlei allergische Reaktionen gegeben, erklärte Dr. Krausbauer am Donnerstag. Aber auch auf medizinische Notfälle ist die Einrichtung im Obergeschoss der Westerwald Bank vorbereitet.

Die Impflinge dürfen von einer Person begleitet werden, so die Verantwortlichen, die auch die Ausschlusskriterien für eine Impfung erläuterten: Fieber über 38,5 Grad, eine andere Impfung in den vergangenen zwei Wochen oder – wie es in der ersten Gruppe bei Mitarbeiterinnen in Altenheimen oder Kliniken der Fall sein könne – eine Schwangerschaft.

Autor:

Nadine Buderath (Redakteurin) aus Betzdorf

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