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Knochenmark ist angewachsen
Der kleinen Ida geht es endlich besser

Ida geht es besser: Dem Spender gegenüber empfindet die Familie von Ida große Dankbarkeit.
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  • Ida geht es besser: Dem Spender gegenüber empfindet die Familie von Ida große Dankbarkeit.
  • Foto: privat (Archiv)
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dach Wissen. Die bisher schönste Nachricht des Jahres 2022: Der kleinen Ida geht‘s deutlich besser. Nachdem Ende Februar die Nachricht eingegangen war, dass ein Spender für das krebskranke Mädchen gefunden worden ist, meldet Idas Oma nun: „Das Knochenmark ist endlich angewachsen. Ihr Körper produziert endlich gesundes Blut.“ Monika Mewis-Rörig berichtet auch davon, wie Ida sich nach der kräftezehrenden Therapie macht, dass sie nicht mehr bloß in ihrem Bettchen liegt, sondern mittlerweile auch wieder lachen und tanzen kann.
Stammzellen für IdaRückblick: Im Alter von zehn  Monaten kam die niederschmetternde Diagnose: Leukämie. Jetzt, ein halbes Jahr später, geht es endlich wieder bergauf. Aber noch befindet sich Ida im Tumorzentrum in Essen, wo sie auf einer Isolierstation behandelt wird.

dach Wissen. Die bisher schönste Nachricht des Jahres 2022: Der kleinen Ida geht‘s deutlich besser. Nachdem Ende Februar die Nachricht eingegangen war, dass ein Spender für das krebskranke Mädchen gefunden worden ist, meldet Idas Oma nun: „Das Knochenmark ist endlich angewachsen. Ihr Körper produziert endlich gesundes Blut.“ Monika Mewis-Rörig berichtet auch davon, wie Ida sich nach der kräftezehrenden Therapie macht, dass sie nicht mehr bloß in ihrem Bettchen liegt, sondern mittlerweile auch wieder lachen und tanzen kann.

Stammzellen für Ida

Rückblick: Im Alter von zehn  Monaten kam die niederschmetternde Diagnose: Leukämie. Jetzt, ein halbes Jahr später, geht es endlich wieder bergauf. Aber noch befindet sich Ida im Tumorzentrum in Essen, wo sie auf einer Isolierstation behandelt wird. Ende März hatten die Ärzte ihr Stammzellen transplantiert. Ihre Eltern Alena und Julian sind die ganze Zeit 24 Stunden am Tag bei ihr, wechseln sich in der Betreuung weitestgehend ab.

Lebensretter gesucht

Mittlerweile gibt es aber einen riesigen Fortschritt: Einmal am Tag darf Ida mit ihren Eltern einen Spaziergang machen. „Dann wird sie abgekabelt“, erklärt die Oma, die ihre Enkelin selbst nur durch eine Scheibe hatte sehen, mit ihr nur über eine Sprechanlage hatte reden dürfen. Nun liegt das Hauptaugenmerk darauf, dass Ida wieder lernt, selbst zu essen und zu trinken. Wenn das wieder klappt, darf sie in ein paar Wochen eventuell nach Hause. Um sie herum sind jedenfalls nun alle bester Dinge. Das liegt vor allem an dem kleinen Mädchen selbst, das unfreiwillig ins Zentrum des Familienlebens gerückt war: „Ida zeigt uns, wie man kämpft“, sagt Monika Mewis-Rörig, nicht ohne Stolz auf ihre Enkelin.

Spender ist noch unbekannt

Die Großmutter trägt aber noch ein weiteres Gefühl in sich: Dankbarkeit, und zwar dem Spender gegenüber. Der ist Idas Familie allerdings unbekannt, und das wird auch noch mindestens zwei Jahre lang so bleiben. Erst danach besteht die Möglichkeit, dem- oder derjenigen zu begegnen. Voraussetzung ist aber, dass der Spender ebenfalls für eine Kontaktaufnahme einwilligt. Für Idas Familie ist das offenbar keine Frage: „Man will ja nichts sehnlicher als diesen Menschen kennenzulernen“, sagt Monika Mewis-Rörig. Zumal die beiden Transplantatbeutel demnach nicht hätten besser sein können: reich an Stammzellen und mit Idas Merkmalen nahezu identisch. Selbst der zuständige Oberarzt habe berichtet, dass er selten ein besseres Transplantat gesehen habe.

Spender für Ida gefunden

Nun werden bei Ida die Medikamentengaben Tag für Tag reduziert. Bald soll es drei Joghurt-Tage geben, damit sich wieder eine Darmflora bilden kann. Und schließlich geht es darum, wieder ein Immunsystem aufzubauen. Dabei gilt nach wie vor: Die ersten 100 Tage nach der Transplantation sind die kritischsten. Bei all der Unterstützung und bei dem Kämpferherz, dass das kleine Mädchen in sich trägt, sind aber nun alle in froher Hoffnung. Oder wie es ihre Oma ausdrückt: „Jetzt wird alles gut.“

Ida geht es besser: Dem Spender gegenüber empfindet die Familie von Ida große Dankbarkeit.
Die kleine Ida darf mit ihren Eltern Alena und Julian endlich wieder an die frische Luft.
Autor:

Achim Dörner (Redakteur) aus Betzdorf

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