Ein Schulsozialarbeiter für die Wissener Hauptschule

Halbe Stelle wird zum Februar 2007 eingerichtet

kafu Wissen. An der Wissener Hauptschule soll demnächst ein Schulsozialarbeiter bzw. eine Schulsozialarbeiterin aktiv werden. Eine halbe Stelle wird dafür beim Kreis gebildet, die Verbandsgemeinde Wissen beteiligt sich an den Kosten. Das hat am Donnerstagabend der Verbandsgemeinderat bei seiner Sitzung im Bürgerhaus Hövels beschlossen. Den entsprechenden Antrag hatte im Mai die SPD-Fraktion gestellt.

»Die Lehrer haben es gerade an Hauptschulen nicht leicht«, gab Thorsten Wehner (SPD) zu bedenken. Im Verhalten der Schüler zeigten sich Defizite; die Stelle eines Schulsozialarbeiters sei daher ein wichtiges Instrument und könne eine »Scharnierfunktion« erfüllen, so Wehner.

Dass die Situation immer problematischer wird, bestätigte auch Edmund Mink, Leiter der Konrad-Adenauer-Schule. »Die Anzahl der Straftaten von Jugendlichen steigt; Eltern können ihre Familien nicht mehr managen. Die Rahmenbedingungen haben sich verändert«, machte Edmund Mink in der Sitzung klar. Für Schule und Lehrer sei es deshalb sinnvoll, von einem Schulsozialarbeiter unterstützt zu werden. Dieser könne auch direkt in den Familien der Schüler ansetzen und präventiv arbeiten. »Der Schulsozialarbeiter kann die Schnittstelle zwischen Schule und Familie auffüllen. Wir sehen das alle als sehr sinnvoll an«, erklärte der Schulleiter.

Auch die CDU-Fraktion sprach sich für die Einrichtung der Stelle aus. Allerdings: Dass der Träger das Jugendamt Altenkirchen ist, stört die Christdemokraten. »Das Land Rheinland-Pfalz entledigt sich mal wieder seiner Aufgaben, das ist typisch«, kritisierte Fraktionssprecher Hermann-Josef Selbach. »Uneingeschränkte Zustimmung« zum Antrag kam auch von der FWG. Die halbe Stelle soll nun zum 1. Februar 2007 eingerichtet werden.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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