Eine experimentelle Fotografie

Sparkasse Wissen zeigt außergewöhnliche Ausstellung des Kopernikus-Gymnasiums

Wissen. Eine Ausstellung der besonderen Art mit dem Titel „Körperfotogramme” wurde in der Kreissparkasse Wissen von Bürgermeister Michael Wagener eröffnet: Im Rahmen der Kulturtage „Wissener eigenART” im Refugium zeige diese Ausstellung auch eine gewisse Eigenart, die außergewöhnlich sei. Die jungen Schülerinnen des Kopernikus-Gymnasiums hätten mit diesen Arbeiten auch einen kulturellen Aspekt der Arbeit in der Schule dokumentiert, erläuterte Wagener in seiner Eröffnungsansprache.

Gemeinschaftsleistung gezeigt

Sparkassen-Filialdirektor Andreas Vieth freute sich, einen weiteren Mosaikstein zur kulturellen Vielfalt beitragen zu können. Er habe die Räume der Kreissparkasse gerne zur Verfügung gestellt, um die anspruchsvollen Arbeiten und Leistungen der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Die Arbeitsgemeinschaft „Experimentelle Fotografie” des Kopernikus-Gymnasiums hat unter Leitung der Kunstlehrerin Martina Heinbach beeindruckende körpergroße schwarzweiß Fotogramme hergestellt. Silhouettenartig, röntgenähnlich und geheimnisvoll wirken die Abbildungen der sechs Schüler der AG, Vera Barthels, Annika Greb, Anne Märzheuser, Kirstin Krämer, Jenny Kohl und Jenny Passerah, die neben Studiendirektor Georg Mombour und Martina Heinbach zu sehen sind. Durch Mehrfachbelichtungen und chemografischen Experimenten sowie fototechnischem Einfangen von Bewegung entstanden die vielfältigen Wirkungen, die zu partiellen Grauabstufungen und Verfärbungen führten.

Aufwendige Produktion

In einem Zeitraum von zwei freiwilligen „Intensivwochen” neben dem gewöhnlichen Schulalltag entstanden die Fotogramme. Materialien, Werkzeuge, Chemikalien und Fotopapier mussten besorgt und das Fotolabor präpariert werden. In vier Arbeitsschritten wurde die Fotogramme erstellt, wobei der letzte der schwierigste war. Die lebensgroßen Fotoarbeiten mussten mit Hilfe von Schwämmen in Wäschekörben entwickelt und in fließendem kalten Wasser gebadet werden. Dabei war es notwendig, ohne Unterbrechung auf kleinstem Raum Hand in Hand zusammenzuarbeiten.

Freundliche Unterstützung

Martina Heinbach lobte den Ideenreichtum der Schüler, die sich sehr stark engagiert hätten. Sie dankte Ewald Orthen von der Berufsbildende Schule in Wissen, der die 65 x 200 cm großen Holzständer für die Fotomontage anfertigte, dem Förderverein für finanzielle Unterstützung, der Firma Planatol GmbH und dem Fotograf Franz-Ludwig Passerah, der mit Rat und Tat sowie Materialien zur Verfügung gestanden habe. Dass diese Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte, sei der Wissener Sparkasse mit ihrem Direktor Andreas Vieth zu verdanken, die das schulübergreifende Projekt auch durch den Druck der Plakate unterstützt habe. Mit einem Musikbeitrag eröffnete die Chorgruppe des Kopernikus-Gymnasiums unter Leitung von Musiklehrer Alban Ragg die Ausstellung, die noch bis zum 16. November zu sehen ist. HTS

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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