Sommerzeltlager findet statt
Große Vorfreude auf "Teen-Sola"

Vorfreude auf das „Sola“: Die Mitarbeiter trafen sich jetzt zur Schulung, versorgten sich dabei selbst mit Essen – und übten Praktisches
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  • Vorfreude auf das „Sola“: Die Mitarbeiter trafen sich jetzt zur Schulung, versorgten sich dabei selbst mit Essen – und übten Praktisches
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rai Elkhausen. „Das ganze ,Teen-Sola’ ist auf Hoffnung entstanden.“ Patrick Böhme blickt auf die im Herbst online begonnene Planung für das Teenager-Sommerzeltlager zurück – und freut sich: „Wir können es so durchführen, wie wir es geplant haben.“ Nach derzeitigem Stand sind das 25er-Gruppen. Teens und ehrenamtlichen Mitarbeiter aus einer Gruppe dürfen ohne Masken, Abstand und Kontaktbeschränkung untereinander zusammen leben.

Das „Sola“, im Vorjahr spontan abgesagt und online als „Sola at Home“ angeboten, ist wieder da: Es sind noch Plätze frei, und weitere ehrenamtliche Mitarbeiter werden noch gesucht, so Böhme und Daniel Heinrich. Beide haben 2020 bei einem Generationswechsel die Lagerleitung übernommen. Am Wochenende trafen sie sich mit 19 weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitern in einer 25er-Gruppe zu einer Schulung. Auf der Wiese bei Elkhausen, wo das „Sola“ stattfindet. Jeder hatte einen negativen Schnelltest. Den muss jeder auch beim „Sola“ (Dienstag, 3. August, bis Donnerstag, 12. August) zu Beginn vorweisen. Alle zwei Tage wird der Test wiederholt.

Nach zwei Tagen im Sola

Bei der Schulung ging es ganz praktisch zu, was für die Mitarbeiter nützlich sein wird. Gerade in den ersten zwei Tagen, die die Teilnehmer in ihren Gruppen zunächst in einem Wald bei Neunkirchen verleben. Nach zwei Tagen kommen sie im „Sola“ bei Elkhausen an, wo schon alle Zelte aufgebaut sind und alles hergerichtet ist.

Rückblick: Im Sommer 2020 musste die beliebte Freizeit abgesagt werden. Die ev.-freikirchliche Gemeinde Weststraße Siegen als Hauptträger kümmerte sich um das Online-Angbot „Sola at Home“. Im Vorjahr formierte sich auch das Mitarbeiterteam neu. „Wir haben sehr viele neue Mitarbeiter.“ Frohen Mutes begab sich das Team im Herbst an die Online-Planung, immer von der Hoffnung getragen, das „Teen-Sola“ stattfinden zu lassen.

Vorfreude auf das „Sola“: Die Mitarbeiter trafen sich jetzt zur Schulung, versorgten sich dabei selbst mit Essen – und übten Praktisches
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Die Online-Vorbereitung kam auch an ihre Grenzen. Und zwar wenn es um ganz praktische Dinge geht, die in den ersten zwei Tagen und auch ansonsten im Sola gut von der Hand gehen sollen. Wie macht man ein Lagerfeuer? Wie kocht man darauf? Wie aus einer Plane ein Zelt als Schlafstätte gebaut wird, das muss auch geübt sein. Ebenso Kartenlesen und der Umgang mit dem Kompass für Wanderungen. „Das kann man nur hier draußen machen“, sagte Böhme. Singen, Lagerfeueratmosphäre und Details für das Programm erarbeiten: Bei der Schulung kam keine Langeweile auf.

Hoffnung auf weitere Lockerungen

Bislang sind etwas unter 50 Teens angemeldet. Von der Zahl der Mitarbeiter könnten rund 65 Jugendliche betreut werden, so die Leiter. Wenn sich noch zehn weitere Mitarbeiter finden, könne man 80 bis 90 Teens in 25er-Gruppen betreuen. Die Leitung hat die Hoffnung, dass Lockerungen statt 25er-Gruppen eine einzige 100er-Gruppe ermöglichen. Denn bei den 25er-Gruppen als virulogische Einheit müssen Mitglieder der einen und der anderen Gruppe bei Kontakt untereinander die AHA-Regeln einhalten.

Vorfreude auf das „Sola“: Die Mitarbeiter trafen sich jetzt zur Schulung, versorgten sich dabei selbst mit Essen – und übten Praktisches: Patrick Böhme und Daniel Heinrich etwa zurrten ein Seil für die Zeltplane fest.
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„Wir planen so streng wie möglich“, so Böhme. Heinrich: „Wir planen mit 25er-Gruppen, lockerer machen kann man immer noch.“ Beispielsweise wurden die Waschanlagen erweitert, um mehr Waschbecken zu haben und alles zu entzerren. „Für uns als Leitungsteam ist das eine Herausforderung“, so Heinrich. Die nimmt man gerne auf sich, denn man möchte, dass das „Sola“ stattfinden kann. Dies wird wieder eine Zeit ohne Handys sein, betonen beide. Ein Abschalten von der ganzen digitalen Welt sei für die Teens wichtig, aber auch für die Mitarbeiter. „Sola“ ermögliche, Gemeinschaft in der Natur zu erleben, „Face To Face“.

Andachten, Spiele, Basteln, Singen, Geländespiele und Lagerfeuer listete Heinrich auf: „Für jeden ist etwas dabei.“ Mit von der Partie beim „Sola“ sind auch die ev.-freikirchliche Gemeinde Freudenberg, Kirche für Siegen in Geisweid und die ev. Kirchengemeinde Betzdorf. Noch bis Ende Juni besteht die Möglichkeit, sich über die Homepage für eine Teilnahme anzumelden. Über das Anmeldeportal können sich auch diejenigen anmelden, die mitarbeiten möchten.

Autor:

Rainer Schmitt (Freier Mitarbeiter) aus Betzdorf

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