Mudersbacher Weihnachtsbäume haben schon vor dem Fest zu leiden

Haubergsgenossenschaft hatte zur Waldbegehung eingeladen

es Birken. Zu einer Waldbegehung traf sich am vergangenen Samstag die Haubergsgenossenschaft Birken. Vorsitzender Friedhelm Mockenhaupt begrüßte zu Beginn die Teilnehmer, darunter auch Dechant Ludwig Hoffmann, Ortsbürgermeister Maik Köhler, Revierförster Lothar Ungeheuer, Jürgen Zischek (Waldvorsteher Eiserfeld) sowie Vertreter der Jägerschaft. Die erste Station war der ehemalige Steinbruch am Neubaugebiet »Stroth« und die 9552 Quadratmeter große Waldfläche, die im Zuge der Umlegung an die Gemeinde Mudersbach veräußert wurde. Bereits nach der Aufstellung des Bebauungsplans in den 80er Jahren habe die Haubergsgenossenschaft Birken darauf aufmerksam gemacht, dass man den Steinbruch aus Sicherheitsgründen verfüllen solle, sagte Mockenhaupt. Ende 2003 sei die endgültige Genehmigung für die Verfüllung erteilt worden, und inzwischen seien ca. 1600 Kubikmeter Erdreich von den Arbeiten im angrenzenden Baugebiet eingebracht worden. Weiter ging’s zum neuen Wasserhochbehälter an der »Hohen Ley«. Das Gelände, auf dem sich der Behälter befindet, hatte die Haubergsgenossenschaft Birken Ende 2003 an die Verbandsgemeindewerke veräußert. Nach der Verlegung des gesamten Wassernetzes müssten hier noch diverse Leitungsrechte und Nutzungen mit der Verbandsgemeinde geregelt werden, so Mockenhaupt. Begutachtet wurden anschließend auch das ehemalige Wildschutzgatter oberhalb des neuen Hochbehälters, ein noch bestehendes Wildschutzgatter an der Kreuzeiche sowie eine Haubergsfläche für Brennholz (Selbstwerbung) oberhalb der Sängerhütte. Ebenfalls in der Nähe der Sängerhütte befindet sich eine Weihnachtsbaumkultur, die die letzte Station der Waldbegehung darstellte. Bevor die Fichten mit Kerzen, Lametta und Kugeln geschmückt in den Wohnzimmern landen, bedürfen sie besonderen Schutzes: Es gebe viele Menschen, die in der herbstlichen Zeit das frische Grün der jungen Bäume suchten und daher Äste abschneiden würden, beklagte Mockenhaupt. Dies führe dazu, dass die Fichten nicht mehr als Weihnachtsbäume genutzt werden könnten. Da auch das komplette Stehlen von Weihnachtsbäumen keine Seltenheit sei, habe man die jungen Fichten in diesem Jahr eingezäunt, erklärte Mockenhaupt.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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