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Verband und Innenministerium zeichnen Betriebe aus
Neue „Partner der Feuerwehr“

Testeten das neue Ausbildungsmaterial: Volker Hain, KFV-Vorsitzender (l.), Sparkassenvorstand Michael Bug (2. v. r.) und Kreisbeigeordneter Tobias Gerhardus (r.).
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  • Testeten das neue Ausbildungsmaterial: Volker Hain, KFV-Vorsitzender (l.), Sparkassenvorstand Michael Bug (2. v. r.) und Kreisbeigeordneter Tobias Gerhardus (r.).
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nb Katzwinkel/Wissen.  Ohne Unterstützung ihrer Arbeitgeber, ohne Freistellung für Übungen und Einsätze, könnten die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehren nicht ihren Dienst tun. Um zu zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wehr ist, zeichnet der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Innenministerium seit einigen Jahren besonders engagierte Unternehmen und Organisationen als „Partner der Feuerwehr“ aus.
14 neue „Partner“ sind jetzt hinzugekommen, fünf davon aus dem Kreis Altenkirchen....

nb Katzwinkel/Wissen.  Ohne Unterstützung ihrer Arbeitgeber, ohne Freistellung für Übungen und Einsätze, könnten die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehren nicht ihren Dienst tun. Um zu zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wehr ist, zeichnet der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Innenministerium seit einigen Jahren besonders engagierte Unternehmen und Organisationen als „Partner der Feuerwehr“ aus.
14 neue „Partner“ sind jetzt hinzugekommen, fünf davon aus dem Kreis Altenkirchen. Vertreter der Unternehmen und der jeweiligen Kreisfeuerwehrverbände feierten die Verleihung am Mittwochabend gemeinsam in der Glück-auf-Halle in Katzwinkel, wobei sich manch Feuerwehrangehöriger aus südlicheren Gefilden bei Kameraden versichern musste, ob man sich denn „wirklich noch in Rheinland-Pfalz“ befinde. Aber: Alle hatten den Weg ins ehemalige Bergbaudorf gefunden und so stand der Übergabe von Förderschildern und Urkunden nichts mehr im Wege.

Herausragende Bedeutung des Ehrenamtes betont

LFV-Präsident Frank Hachemer betonte in seiner Begrüßung die herausragende Bedeutung des Ehrenamtes, schließlich versehen über 90 Prozent der Feuerwehrkräfte ihren Dienst ehrenamtlich. Umso wichtiger sei umgekehrt das Engagement der jeweiligen Arbeitgeber. Mit der Ehrung wolle man deshalb die „Leuchttürme“ würdigen, also die Unternehmen, die stets dazu bereit seien, Feuerwehrleute freizustellen. Viele der Geehrten seien nicht nur darin vorbildlich, sondern würden sogar noch darüber hinausgehen, beispielsweise durch finanzielle Unterstützung von Wehren oder Fördervereinen oder indem sie Werksgelände für Übungen zur Verfügung stellten.

„Die Feuerwehr ist ein Fundament“, so Hachemer. Ohne funktionierende Wehr funktioniere keine Einrichtung, sagte der Verbandspräsident, der damit den Schlenker zum Thema Coronaimpfungen machte.

Viele Feuerwehrleute seien inzwischen mehr als verstimmt, die Stimmung kippe langsam. Man müsse dringend „umswitchen“ und die Wehren sofort impfen, so Hachemer an die Adresse der Politik.
Staatssekretär Randolf Stich, der ebenfalls zur Feierstunde angereist war, verteidigte das Vorgehen. Das sei keinesfalls mangelnder Wertschätzung geschuldet, sondern dem Umstand, dass schlicht zu wenig Impfstoff da sei und es nach wie vor Menschen mit höherer Priorisierung gebe, die noch geimpft werden müssten. Aber er versprach, dass die Feuerwehrleute im Laufe des Juli durchgeimpft seien.

PStaatssekretär Randolf Stich (2. v. l.) und LFV-Präsident Frank Hachemer (r.) zeichneten die Unternehmen mit Schildern und Urkunden aus. Fotos: nb
luspunkt beim Werben um neue Mitarbeiter

Zurück zum eigentlichen Anlass des Abends meinte Stich, es gehe darum, die „Symbiose Feuerwehr und Arbeitgeber“ öffentlich anzuerkennen. Für die Unternehmen sei die Auszeichnung als „Partner der Feuerwehr“ auch ein Pluspunkt beim Werben um neue Mitarbeiter.

Ein Dank an Betriebe und Organisationen gab es auch vom neuen stellvertretenden Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des AK-Landes, Florian Jendrock. „Sie als Unternehmen sind eine tragende Säule“, so der Niederfischbacher.

Im Anschluss an die Feierstunde fand auf dem Schulhof dann noch die Übergabe eines Anhängers für die Schaumausbildung, dessen Anschaffung die Sparkasse Westerwald-Sieg unterstützt hat, an die Kreisfeuerwehrverbände Altenkirchen und Westerwald statt.

Die neuen „Partner der Feuerwehr“ aus dem Kreis Altenkirchen:
Kleusberg GmbH,
Dr. Kurt Korsing GmbH und Co. KG,
Autohaus Ortmann,
Peter Holstein, Orthopäd. Schuhmachermeister (alle Wissen) und
Sparkasse Westerwald-Sieg.

Testeten das neue Ausbildungsmaterial: Volker Hain, KFV-Vorsitzender (l.), Sparkassenvorstand Michael Bug (2. v. r.) und Kreisbeigeordneter Tobias Gerhardus (r.).
Staatssekretär Randolf Stich (2. v. l.) und LFV-Präsident Frank Hachemer (r.) zeichneten die Unternehmen mit Schildern und Urkunden aus.
Autor:

Nadine Buderath (Redakteurin) aus Betzdorf

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