Notarztstandorte bleiben erhalten

wpd Wissen. Gestern fand der große runde Tisch zum Thema Notarztversorgung statt. Es kamen Vertreter des Gesundheitsministeriums, der Kreisverwaltung Montabaur, des DRK-Kreisverbandes, der Kostenträger, die Landtagsabgeordneten, der Landrat, die Bürgermeister aus Hamm und Gebhardshain, der Geschäftsführer des Krankenhausbetreibers in Wissen und die Fraktionsvorsitzenden sowie Ärzte aus Wissen zu Wort. „Kurzfristige Maßnahmen zur Schließung des Notarztstandortes Wissen werden nicht ergriffen, alle drei Standorte werden vorerst weiter betrieben“, sagte Wissens Bürgermeister Michael Wagener. „Das Konzept des DRK-Landesverbands, aus drei Standorten zwei zu machen, ist nicht mehr aktuell“, so Wagener. Der Vertreter des Landrates aus Montabaur, als zuständige Behörde für die Notarztversorgung vom Mainzer Ministerium beauftragt, habe zugesagt, die Notarztstandorte im Landkreis Altenkirchen zu erhalten.

Ungeklärt ist die Krankenhausfrage, wann und wie die Schließung der Inneren mit der Intensivstation vollzogen werde. Wahrscheinlich ist bereits der 1. April.

„Wir können den Betrieb nicht mehr aufrecht erhalten, weil die Belegung stark rückläufig ist und uns jetzt bereits das Personal fehlt“, sagte Geschäftsführer Karl Geßmann. Als erste Maßnahme zu diesem überraschenden Schließungstermin gab Wagener bekannt, dass es sofort Gespräche mit den Landräten Michael Lieber und Achim Schwickert geben werde. Dabei werde es um die Notarztversorgung im Raum Wissen gehen und um Lösungen.

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