»Notkiosk« für den Schinderweiher

Noch keinen Pächter für die Saison gefunden/Treppen müssen erneuert werden

sz Birken. Mit einem »Notkiosk« will der Förderverein des Naturfreibads Schinderweiher sicherstellen, dass sich während der Badesaison wenigstens Kinder ein Eis oder etwas zu Trinken kaufen können. Der Kiosk soll von den Vereinsmitgliedern besetzt werden. So wurde der Gemeinde aus einer unangenehmen Situation geholfen - und auch noch etwas für die Vereinskasse getan. Darauf verständigten sich die Fördermitglieder während ihres jüngsten Zusammentreffens im Bürgerhaus in Birken.

Zu Beginn der Versammlung wurde ein kurzer Rückblick auf die vergangene Saison und die Aktivitäten des Vereins gehalten. So sind die vom Verein angeschafften Schwimmhilfen sehr gut bei den jüngeren Besuchern angekommen, ebenso wie das Surfbrett und die vom Förderverein gestiftete Rutsche fürs Planschbecken und die Wasserballtore.

Ganz sicher gut aufgenommen wurde die Homepage des Fördervereins. Unter »www.schinderweiher.de« kann man so einiges Wissenswertes über den Weiher erfahren. Besonderes Augenmerk legte der Verein hierbei auf die Darstellung der Geschichte des Schinderweihers; aber auch aktuelle Informationen können zeitnah weitergegeben werden.

Nach gewissenhafter Erörterung wurden die neuen Beitragssätze aufgrund der Euro-Umstellung wie folgt durch die Mitgliederversammlung festgelegt: Einzelbeitrag: 16 e und Familienbeitrag: 21 e

Das Weiherfest 2001 war nur ein mäßiger Erfolg. Zwar hatten sich alle Beteiligten auch diesmal wieder sehr viel Mühe gegeben – jedoch: das Wetter spielte nicht mit. Daher soll in diesem Jahr die Veranstaltung nicht mehr wie bisher im Rahmen der Ferienspaßaktion der Verbandsgemeinde Kirchen durchgeführt werden. Anstelle dessen soll bei absehbar gutem Wetter kurzfristig ein Fest oder ein Grillnachmittag ausgerichtet werden.

Es gab aber nicht nur Positives zu vermelden: Im September hat der Vorstand die Ortsgemeinde konstruktiv auf einige Mängel hingewiesen wie z.B. die dringend notwendige Ausbesserung der Treppen, kontinuierliche Öffnungszeiten des Weihers auch während Beerdigungen und den erforderlichen Betrieb des Kiosks.

Ungeachtet aller Kritikpunkte bleibt aber festzustellen, dass die Badesaison im Sommer 2001 wieder ausgezeichnet und die Resonanz bei der Bevölkerung sehr gut war. Dies zeigt, wie wichtig diese Einrichtung für die Gemeinde Mudersbach ist, und dass es sich in jedem Fall um eine erhaltenswerte Anlage handelt, so der Förderverein in seinem Bericht.

Der Verein wünscht sich weiterhin eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Mudersbach, denn in diesem Jahr stehen einige wichtige Dinge an, wie z.B. die dringend notwendige Renovierung der Treppen. Die Arbeiten können nun beginnen, da das Wasser im Weiher für die Reinigungs- und Renovierungsarbeiten im Nichtschwimmerbereich abgelassen ist. Gleichzeitig wird der Förderverein damit beginnen, die alte Kahnanlage (allerdings an wassersicherer Stelle) wieder aufzubauen.

Ein neuer Wettbewerb zur Findung eines geeigneten Namens für das Weiher-Maskottchen wurde ebenfalls von der Versammlung beschlossen. Der in 2001 durchgeführte Wettbewerb zur Namensfindung erbrachte nur einen Vorschlag, nämlich »Schindy«. Ebenso wurde beschlossen, weitere 20 Schwimmhilfen (Noodles) für diese Saison anzuschaffen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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