Scheune brennt komplett aus
Nur noch Schutt und Asche

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Scheune bereits in Vollbrand.
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rai Birken-Honigsessen. Nur noch Schutt und Asche blieben von einer großen Scheune übrig, die am späten Samstagnachmittag zwischen Birken-Honigsessen und Mühlenthal brannte. Eine Person soll eine Rauchvergiftung erlitten haben. Beim Eintreffen der Wehr waren die Pferde aus der Scheune bereits auf einer Koppel. Die Tiere kamen nicht zu Schaden. Die Ursache für den Brand ist bis dato ungeklärt.

Als die alarmierte Feuerwehr Wissen eintraf, stand der Scheunentrakt in Vollbrand, schilderte Wissens Wehrführer David Musall. Weil mehrere Notrufe in kurzer Zeit eingegangen waren, war die Alarmstufe noch bei der Anfahrt der Wehr erhöht und Schönstein und Katzwinkel nachalarmiert worden.

Die Scheune habe von vorne bis hinten gebrannt, sagte Musall: „Überall schlugen die Flammen raus, aus allen Ritzen.“ Darüber eine schwarze Rauchwolke. Es sei direkt zu sehen gewesen, dass da nichts mehr zu retten war. Zum Großteil sei das Gebäude ausgebrannt, sagte der Wehrführer: „Das A und O war ein Ausbreiten zu verhindern.“ Es wurde eine Riegelstellung aufgebaut. Vor allem nach unten, damit sich das Feuer nicht in Richtung Wald ausbreitete.

Wie kürzlich beim Waldbrand in Mittelhof (die SZ berichtete) war die Wasserversorgung knifflig. Ein Teil des Pendelverkehr des Landkreises wurde wieder angefordert. Großtanklöschfahrzeuge aus Betzdorf, Kirchen, Friesenhagen und Hamm (Sieg) holten das Wasser aus einem Hydrant in der Ortsmitte herbei.
Zusätzlich wurde die Komponente „lange Wegstrecke“ des Landkreises eingebunden. Schlauchmaterial kam von den Wehren Rosenheim und Friedewald. Weitefeld war mit dem Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz dabei. Anderthalb Kilometer Schlauch mit vier Pumpen beförderte das Wasser hoch auf den Berg. Dazu eine Sicherheitsleitung.

Einige landwirtschaftliche Geräte wurden vom Feuer in Mitleidenschaft gezogen. 130 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Langwierig und aufwendig gestalteten sich auch die Nachlöscharbeiten. Um an die Glutnester in den einsturzgefährdeten Gebäude heranzukommen, zog ein Bagger den Brandschutt auseinander. Die Arbeiten zogen sich bis tief in die Nacht. Der DRK-Ortsverein Wissen mit 20 Kräften kümmerte sich um die Verpflegung der Einsatzkräfte. Der Stromversorger schaltete eine Leitung spannungsfrei.

Für eine kleine Verwirrung hatte eine starke Rauchentwicklung gesorgt, die die Wehrleute vom Einsatzort aus wiederum im Bereich Elkhausen bemerkten und einen Waldbrand dahinter vermuteten, berichtete Musall: „Es war letztendlich ein Entsorgungsfeuer, das bei der Anfahrt der Wehr Katzwinkel gelöscht wurde.“

Autor:

Rainer Schmitt (Freier Mitarbeiter) aus Betzdorf

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