Wappen – gar nicht so einfach

Katzwinkel sortierte Vorentwürfe / Koblenz begutachtet

rai Katzwinkel. Drei leicht variierte Versionen für ein Wappen der Ortsgemeinde Katzwinkel sollen nun beim Landesarchiv Koblenz zur Begutachtung vorgelegt werden - denn es müssen ganz bestimmte heraldische Grundlagen erfüllt werden. So spielen historische Symbolik, Farbkomposition, die Beschränkung auf maximal vier Motive und die Aufteilung des Wappens entscheidend mit, ob ein Entwurf später an Ortseingängen aufgestellt und als Siegelzeichen geführt werden darf.

Bereits seit zehn Jahren gibt es in Katzwinkel das Bestreben, ein eigenes Wappen zu kreieren. Vor zwei Jahren wurde ein öffentlicher Wettbewerb ausgelobt. Es wurden 14 Vorschläge eingereicht, deren Motive in die weitere Gestaltung einflossen. Die Ergebnisse stellte Ortsbürgermeister Ernst Dornhoff dem Gemeinderat bei dessen Sitzung am Mittwochabend vor, um davon drei Vorschläge für eine Begutachtung zu favorisieren.

Als Basis für das Wappen dient eine sich in der Mitte verjüngende Schildform. Das obere Drittel, das spitz in der Mitte des Schildes ausläuft, ist in Silber gehalten. Diese Fläche wird von unten her von zwei blauen Linien begrenzt, die den Bröhl- und Hüttenbach abstrahiert darstellen. Die nach unten zusammenlaufenden Linien teilen das Wappen in eine rote und eine grüne Fläche. Grün steht für Wald, die darin integrierten gelben Ähren symbolisieren Landwirtschaft. Die christliche Tradition der Höhengemeinde soll ein schwarzes bzw. weißes Kreuz - je nach Entwurf - darstellen, das in der linken, roten Hälfte zu sehen ist. Hammer und Schlegel sollen an die Bergbautradition erinnern. Dieses Motiv ist bei einem Entwurf auf dem silbernen Untergrund zu sehen.

Die zweite Version zeigt auf dieser Fläche die drei Wildenburger Rosen. Eine Abwandlung kombiniert Blüten mit Hammer und Schlegel. Diese Gestaltung vereinte 18 Stimmen auf sich, es folgten zwei ähnlich kreierte Vorschläge mit sieben bzw. sechs Stimmen. Die Vorauswahl, die der Rat einstimmig absegnete, soll nun beim Landesarchiv begutachtet werden. »Wenn nicht alles verworfen wird«, sagte Dornhoff, soll nach der Vorprüfung das Gemeindewappen im Herbst direkt wieder im Rat behandelt werden.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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