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Barrierefreiheit
Ausbau der Bushaltestellen in Wittgenstein schreitet voran

Der barrierefreie Ausbau und die Attraktivierung von Bushaltestellen im Laaspher Stadtgebiet schreiten voran. Momentan werden die beiden Haltestellen an der Friedrichshütte modernisiert.
  • Der barrierefreie Ausbau und die Attraktivierung von Bushaltestellen im Laaspher Stadtgebiet schreiten voran. Momentan werden die beiden Haltestellen an der Friedrichshütte modernisiert.
  • Foto: Björn Weyand
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

bw Bad Laasphe. Nach und nach bringen die Wittgensteiner Kommunen ihre Bushaltestellen auf einen modernen Stand. Momentan laufen etwa die Bauarbeiten an der Haltestelle an der Bad Laaspher Friedrichshütte – nur eine von mehreren Maßnahmen, die die Stadt auch in diesem Jahr umsetzt. Insgesamt schnürt Bad Laasphe auch in diesem Jahr wieder ein fast 200 000 Euro teures Paket, wobei 90 Prozent der Kosten aus Fördermitteln finanziert werden. Seit 2006 ist die Lahnstadt in diesem Bereich bereits aktiv und hat schon eine ganze Reihe Haltestellen erneuern und vor allem barrierefrei ausbauen lassen.

bw Bad Laasphe. Nach und nach bringen die Wittgensteiner Kommunen ihre Bushaltestellen auf einen modernen Stand. Momentan laufen etwa die Bauarbeiten an der Haltestelle an der Bad Laaspher Friedrichshütte – nur eine von mehreren Maßnahmen, die die Stadt auch in diesem Jahr umsetzt. Insgesamt schnürt Bad Laasphe auch in diesem Jahr wieder ein fast 200 000 Euro teures Paket, wobei 90 Prozent der Kosten aus Fördermitteln finanziert werden. Seit 2006 ist die Lahnstadt in diesem Bereich bereits aktiv und hat schon eine ganze Reihe Haltestellen erneuern und vor allem barrierefrei ausbauen lassen.

Ausbau der Bushaltestellen in Bad Laasphe gut im Zeitplan

In diesem Jahr sind neben den beiden Haltestellen an der Friedrichshütte an der L 718 in beide Richtungen (Kosten: 45 000 Euro) noch sechs weitere Bereiche im Programm (die Kosten werden an dieser Stelle auf- und abgerundet):

  • Bad Laasphe, Haltestelle Schloss Wittgenstein (Kosten: 26 000 Euro); 
  • Bad Laasphe, Haltestelle Gartenstraße in Richtung Bad Berleburg (25 000 Euro);  
  • Feudingen, Haltestelle Tankstelle Benfe in Richtung Volkholz (11 000 Euro);  
  • Niederlaasphe, Haltestelle Abzweig Puderbach an der B 62 (27 000 Euro)  
  • Rüppershausen, Haltestelle Ortsmitte in Richtung Amtshausen (34 000 Euro)  
  • Volkholz, Haltestelle Volkholz-West in Richtung Feudingen (31 000 Euro). 

Die alten Haltestellen sind zum Teil bislang ohne einen Fahrgastunterstand. Attraktive und sichere, insbesondere barrierefreie Haltestellen seien wichtig, heißt es seitens der Stadt. Im Jahr 2006 wurde deshalb mit der Attraktivierung der Haltestellen begonnen. „Die teilweise vor Jahrzehnten errichteten Bushaltestellen sind nicht mehr zeit- und insbesondere nicht behindertengerecht.“ Auch sind die zumeist aus Holz errichteten Unterstände mittlerweile in einem überaus schlechten Zustand. Die baulichen Anlagen wie Busbucht, Bordsteine, etc. entsprechen nicht dem heutigen Standard und müssen umfassend barrierefrei ausgebaut werden.

Bad Berleburg hinkt hinterher

Eben diese Barrierefreiheit des öffentlichen Personennahverkehrs ist auch ein Thema im aktuellen Inklusionsbericht des Kreises Siegen-Wittgenstein. In dem werden auch die Bemühungen der Städte und Gemeinden in diesem Bereich aufgelistet. Hier ist Bad Laasphe schon sehr weit, wie die Studie zeigt. In der Lahnstadt gibt es 18 Haltestellen, die es noch barrierefrei auszubauen gelte. 14 der 18 ausbaupflichtigen seien über einen Förderantrag bereits angemeldet. Der Ausbau aller 18 Haltestellen im Bad Laaspher Stadtgebiet soll bis zum 1. Januar 2022 umgesetzt sein.
Ein ganz anderes Bild ergibt sich nach dem Inklusionsbericht für Bad Berleburg: Hier seien noch 40 Haltestellen barrierefrei herzustellen – bisher sei davon freilich noch keine modernisiert worden. Die Stadt habe jedoch beim Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) die Förderanträge für einen Ausbau der Haltestellen gestellt. Geplant ist, den Ausbau der Haltestellen ebenfalls bis zum 1. Januar 2022 zu realisieren.

Erndtebrück will Haltestellen bis 2022 umbauen

Im Erndtebrücker Gemeindegebiet gibt es laut Inklusionsbericht zwölf Haltestellen, die ausgebaut werden müssten. Alle zwölf Haltestellen seien für die Modernisierung angemeldet – der entsprechende Förderbescheid liege vor. Fünf Haltestellen sind auch bereits modernisiert. Die Gemeinde Erndtebrück plant, diesen Ausbau der zwölf Haltestellen ebenfalls bis zum1. Januar 2022 umzusetzen.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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