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Heiraten im "kleinen Kreis"
Corona: Trauung nur mit Einschränkungen möglich

Ein besondere Kulisse für einen besonderen Tag: In der Orangerie im Bad Berleburger Schlosspark können sich Paare auch in Corona-Zeiten weiterhin das Jawort geben.
  • Ein besondere Kulisse für einen besonderen Tag: In der Orangerie im Bad Berleburger Schlosspark können sich Paare auch in Corona-Zeiten weiterhin das Jawort geben.
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ako Wittgenstein. Für viele Paare ist es der wohl schönste Tag im Leben: die eigene Hochzeit. Meist wird diese frühzeitig und mit viel Energie und Aufwand geplant. Angefangen vom Kauf des Brautkleides bis zur Auswahl der Location – der besondere Tag soll für viele bis ins letzte Detail perfekt sein. Auch der Termin beim Standesamt steht oft seit Monaten fest. Doch das Corona-Virus macht auch vor der Eheschließung keinen Halt. Aufgrund der Verordnungen kommt es zu zahlreichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Auch bei der Trauung müssen sich Brautpaare derzeit auf einige Änderungen einstellen. Die Siegener Zeitung hat bei den Standesämtern in der Region nachgefragt. Ein Überblick.

ako Wittgenstein. Für viele Paare ist es der wohl schönste Tag im Leben: die eigene Hochzeit. Meist wird diese frühzeitig und mit viel Energie und Aufwand geplant. Angefangen vom Kauf des Brautkleides bis zur Auswahl der Location – der besondere Tag soll für viele bis ins letzte Detail perfekt sein. Auch der Termin beim Standesamt steht oft seit Monaten fest. Doch das Corona-Virus macht auch vor der Eheschließung keinen Halt. Aufgrund der Verordnungen kommt es zu zahlreichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Auch bei der Trauung müssen sich Brautpaare derzeit auf einige Änderungen einstellen. Die Siegener Zeitung hat bei den Standesämtern in der Region nachgefragt. Ein Überblick.

Bad Laasphe: „Es finden noch Trauungen statt, vor allem die, die bereits angemeldet wurden“, sagt Monika Treude, Abteilungsleiterin Bürgerservice und Standesamt der Stadt Bad Laasphe. Aufgrund der Corona-Krise werden diese jedoch mit Einschränkungen durchgeführt: Nur das Brautpaar und ein Standesbeamter sind anwesend. Keine Gäste, keine Trauzeugen. „Wenn einer der beiden der deutschen Sprache nicht mächtig ist, dann ist auch ein Dolmetscher mit dabei“ – was gesetzlich vorgeschrieben sei. Das Standesamt der Lahnstadt halte sich also an die Empfehlungen des Innenministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen, betonte Monika Treude.
Viele Paare, die sich Ende des Monats bzw. Anfang Mai trauen lassen wollen, fragten aufgrund der Krise derzeit vermehrt nach und erkundigten sich: „Ich kann ihnen natürlich nicht sagen, wie die Situation dann aussehen wird. Einige Paare haben bereits angekündigt, ihre Trauung gegebenenfalls zu verschieben“, sagte Monika Treude. Dennoch seien bislang alle geplanten Trauungen, die vorgesehen waren, auch durchgeführt worden – „Im Frühjahr sind es aber nicht so viele Termine. Aber der Wonnemonat Mai kommt ja erst noch.“
Während der Trauung werde laut Monika Treude natürlich stets auf den Abstand geachtet, auch die Gratulation falle natürlich anders aus – „nur mit einem Lächeln“. Zudem werden alle Hygienevorschriften eingehalten. Einen eigenen Kugelschreiber für die Unterschrift auf der Urkunde – so die Vorschrift mancher Standesämter – müssen Brautpaare aber nicht mitbringen.

Bad Berleburg: Auf eine Eheschließung in Zeiten der Corona-Krise reagierten Paare derzeit sehr unterschiedlich, sagte Steffi Treude, Pressesprecherin der Stadt Bad Berleburg, auf Anfrage der SZ. „In der zurückliegenden Zeit hat bei uns die Hälfte der Paare die Trauung abgesagt bzw. verschoben, die andere Hälfte lässt sich im kleinen Kreis trauen.“
„Kleiner Kreis“ bedeute in der Odebornstadt, dass die meisten Trauungen derzeit mit sechs Personen zusätzlich eines Standesbeamten stattfänden – „so können die Abstände untereinander eingehalten werden“, sagte die Pressesprecherin weiter. Es gebe aber auch Paare, die sich nur zu zweit trauen ließen. Einen Stift für die Unterschrift müsse niemand mitbringen.
Ähnlich wie in Bad Laasphe, fänden auch in Bad Berleburg die meisten Trauungen im Mai bzw. in den Sommermonaten statt. Die Odebornstadt selbst wirbt auf ihrer Homepage damit, dass Trauungen an „insgesamt sieben verschiedenen Örtlichkeiten“ möglich sind. Trotz Corona stehen „alle Trauorte“ auch weiterhin zur Verfügung: „Insbesondere die Orangerie ist bei uns grundsätzlich sehr beliebt und für viele Paare ein Grund, sich in Bad Berleburg trauen zu lassen“, betonte Steffi Treude. Für das kommende Wochenende seien zwei Trauungen geplant – eine am Freitag und eine am Samstag.

Erndtebrück: Die Gemeinde Erndtebrück konnte auf Anfrage der SZ zu der Thematik noch keine Angaben machen.

Autor:

Alexander Kollek

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