Zu wenig Sauerstoff im Weiher
Mehr als 700 Kilogramm tote Fische in Niederlaasphe

Idyllisch sieht es am Weiher in Niederlaasphe aus. Doch der Schein trügt. Hier wurden dieser Tage 700 Kilogramm tote Fische rausgeholt.
  • Idyllisch sieht es am Weiher in Niederlaasphe aus. Doch der Schein trügt. Hier wurden dieser Tage 700 Kilogramm tote Fische rausgeholt.
  • Foto: Holger Weber
  • hochgeladen von Holger Weber (Redakteur)

howe Bad Laasphe. Im jüngsten Bad Laasphe Bauausschuss wollte es Niederlaasphes Ortsvorsteherin mal genau wissen: Was war da los mit dem Fischsterben im Niederlaaspher Weiher? Sind die Tiere vergiftet worden? Nein, wusste die Verwaltung die Anfrage von Waltraud Schäfer zu beantworten. Es sei kein Gift festgestellt worden. Man vermute Sauerstoffmangel, aber das werde aktuell von der Unteren Landschaftsbehörde überprüft. Die Siegener Zeitung fragte direkt beim Kreis an und erfuhr: „Nach hiesigen Erkenntnissen sind mehr als 700 Kilogramm tote Fische abgefischt worden.“ Am 16. August sei die Rufbereitschaft „Umwelt“ zum Amalienweiher in Niederlaasphe gerufen worden. Dort seien zahlreiche tote Fische vorgefunden worden. „Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Verständigung der Rufbereitschaft erst rund 36 Stunden nach dem Auffinden der ersten toten Fische erfolgte.“

Es seien Wasserproben entnommen worden, die auf Gifte oder ähnliches untersucht wurden. Bei der Untersuchung habe sich aber kein Verdacht auf derartige Substanzen ergeben, erläutert die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit im Referat des Landrats auf Anfrage der Siegener Zeitung. Am 3. September sei eine Untersuchung des Sauerstoffgehaltes vorgenommen worden. „Auch hier sind keine Auffälligkeiten festgestellt worden.“ Um feststellen zu können, ob eine Sauerstoffzehrung im Teich über Nacht stattfinde, sei eine Untersuchung in den frühen Morgenstunden (gegen 5 Uhr) erforderlich. Die Kreisverwaltung weiter: „Erste Erkenntnisse sind, dass in dem Teich seit dem 15. August Sauerstoffmangel herrschte und so die meisten Fische starben oder geschädigt wurden.“ Das Problem sei hier offensichtlich das Sommerwetter und der fehlende Regen. Um gegenzusteuern, könne der Weiher mittels Pumpen belüftet werden.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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