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Wittgenstein
Positives Fazit der Freibadsaison

Die Stadt Bad Laasphe zieht ein positives Fazit für die Freibadsaison. Zwar lag die Anzahl der Besucher unter den Durchschnittswerten der Vorjahre, dennoch war die Resonanz zufriedenstellend.
  • Die Stadt Bad Laasphe zieht ein positives Fazit für die Freibadsaison. Zwar lag die Anzahl der Besucher unter den Durchschnittswerten der Vorjahre, dennoch war die Resonanz zufriedenstellend.
  • Foto: Timo Karl
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

tika Wittgenstein. Die Freibadsaison neigt sich dem Ende zu – oder ist bereits beendet. Während der Schwimmbetrieb seit einigen Tagen in Bad Laasphe ruht, rückt in Bad Berleburg das Hallenbad wieder mehr in den Fokus. Und die Wiedereröffnung des Pendants in Erndtebrück. Die Siegener Zeitung zieht eine Bilanz nach einer Sommersaison, die ihresgleichen sucht.
Bad Berleburg: Durch den Corona-Lockdown begann die Freibadsaison in Bad Berleburg erst Ende Mai – nachdem ein genehmigtes Hygienekonzept vorlag. Diese Verspätung machten allerdings hohe Besucherzahlen wett. Diese seien bereits im Juni „stark überdurchschnittlich gewesen“, berichtete Manuel Spies.

tika Wittgenstein. Die Freibadsaison neigt sich dem Ende zu – oder ist bereits beendet. Während der Schwimmbetrieb seit einigen Tagen in Bad Laasphe ruht, rückt in Bad Berleburg das Hallenbad wieder mehr in den Fokus. Und die Wiedereröffnung des Pendants in Erndtebrück. Die Siegener Zeitung zieht eine Bilanz nach einer Sommersaison, die ihresgleichen sucht.
Bad Berleburg: Durch den Corona-Lockdown begann die Freibadsaison in Bad Berleburg erst Ende Mai – nachdem ein genehmigtes Hygienekonzept vorlag. Diese Verspätung machten allerdings hohe Besucherzahlen wett. Diese seien bereits im Juni „stark überdurchschnittlich gewesen“, berichtete Manuel Spies. Der Abteilungsleiter Immobilienmanagement der Stadt Bad Berleburg und Betriebsleiter des Rothaarbades auf dem Stöppel in Bad Berleburg zog eine positive Bilanz: „ Insgesamt verlief die Freibadsaison im Rothaarbad bisher sehr zufriedenstellend.“ Noch läuft der Freibadbetrieb in der Odebornstadt, aufgrund der günstigen Wetterprognose soll das Wellenbad bis Ende September aktiv bleiben und die Becken sollen entsprechend beheizt sein. Bislang besuchten 21 895 Gäste insgesamt das Freibad und das Hallenbad in der laufenden Saison. Mit 809 Freibadgästen war am 8. August die höchste tägliche Besucherzahl registriert – diese lag aber noch unter der Corona-bedingt genehmigten Anzahl.

Viele Besucher im Freibad Bad Berleburg

Klar ist bereits jetzt: „Die Gesamt-Besucherzahl des Freibades liegt bereits jetzt über der durchschnittlichen Besucherzahl der vier Vorjahre. Dies wird – neben dem Sommerwetter – zum einen auf das funktionierende Hygienekonzept und das großzügige Flächenangebot zurückgeführt, welches ausreichend Ausweichmöglichkeiten bietet. Zum anderen wurde bei Gästebefragungen festgestellt, dass gerade in den Sommerferien regionale Freizeitangebote aufgrund beschränkter Reisemöglichkeiten deutlich in den Fokus der Bevölkerung geraten sind.“ Die Hygiene-Regeln hätten die Besucher „gut angenommen“.
Gerade für jüngere Gäste sei festzustellen, dass diese das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung „weitestgehend verinnerlicht“ hätten. Wie vorgeschrieben, mussten Besucher zudem ihre Kontaktdaten zur möglichen Nachverfolgung im Falle einer registrierten Infektion hinterlassen – bisher war allerdings laut Manuel Spies keine Nutzung der Besucherdaten zu diesem Zweck notwendig, die Daten seien nach dem Zeitablauf vernichtet worden.
Bad Laasphe: Ein „positives Fazit“ der Freibadsaison zog die Stadt Bad Laasphe. Dass die Freibäder überhaupt erst hätten öffnen können, sei den Förderverein zu verdanken, teilte Ann Kathrin Müsse mit. Die Pressesprecherin der Stadt Bad Laasphe erläuterte, dass vom 30. Mai bis 6. September – seit diesem Tag sind die Freibäder geschlossen – an 100 Betriebstagen insgesamt 21 360 Besucher in Bad Laasphe gezählt worden seien. Das Feudinger Freibad zählte vom 1. Juli bis 6. September – also an 68 Betriebstagen – 3502 Besucher.

Kein Herankommen an die Vorjahreswerte

Anders als etwa in Bad Berleburg reichen diese Zahlen allerdings nicht an die durchschnittlichen Vorjahreswerte heran. „Dies hängt in allererster Linie mit der Corona-Pandemie zusammen. Die Bäder konnten erst später geöffnet werden als in den Vorjahren und die Anzahl der Besucher musste stärker reglementiert werden. Die Stadt Bad Laasphe hat über Zeitfenster versucht zu gewährleisten, dass trotzdem möglichst viele Gäste die Chance auf einen Badbesuch haben“, so Ann Kathrin Müsse. Neben den Witterungsbedingungen, die einen direkten Einfluss auf die Zahlen hätten, könne auch die Angst vor einer möglichen Corona-Infektion eine Rolle gespielt haben. Aber: „Erfreulich: In diesem Sommer besuchten viele Touristen die beiden Freibäder.“ Generell hätten die Besucher die Corona-Regeln „sehr gut“ angenommen. „Nach anfänglicher und nachvollziehbarer Skepsis ob der neuen Abläufe und Regeln waren die Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher durchweg positiv“, erläuterte die Pressesprecherin. Die Abläufe hätten sich nach wenigen Tagen eingespielt.
Erndtebrück: Mit dem Corona-Lockdown schloss das Hallenbad in Erndtebrück seine Pforten. Seitdem ruht der Betrieb in der Edergemeinde, die diese Zeit allerdings zur umfassenden Sanierung des Hallenbades genutzt hat. Voraussichtlich Mitte Oktober soll das Bad nun wieder öffnen. Unter anderem haben die Verantwortlichen neue Fenster und Sitzbänke installiert, die gelben Säulen neu gestrichen und die Fliesen im Beckenbereich komplett erneuert. Letztlich handelt es sich bei der Maßnahme um eine Grundsanierung des etwa 500 Kubikmeter Wasser fassenden Beckens sowie der gesamten Struktur des Hallenbades.

Autor:

Timo Karl (Redakteur) aus Erndtebrück

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