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Vereine wollen offenbar zurück in den WSB
Zuwachs für die Schützenfamilie?

Sportschützinnen auf einer Schießanlage in Wittgenstein: Ohne die Mitgliedschaft ihres Vereins im WSB könnten sie nicht an Rundenwettkämpfen teilnehmen.
  • Sportschützinnen auf einer Schießanlage in Wittgenstein: Ohne die Mitgliedschaft ihres Vereins im WSB könnten sie nicht an Rundenwettkämpfen teilnehmen.
  • Foto: SZ-Archiv/Guido Schneider
  • hochgeladen von Michael Sauer

ll/vc Wittgenstein. Es ist eine Schlagzeile, die nachhallt: Seitdem die SZ in der Ausgabe vom vergangenen Samstag exklusiv verkündet hat, dass der Westfälische Schützentag im Jahr 2023 nach Berghausen kommt und somit im Stadtgebiet Bad Berleburg ausgetragen wird, ist auch der Westfälische Schützenbund (WSB) als Dachverband wieder in aller Munde.

Zumal – so hatte es der frisch wiedergewählte WSB-Präsident Hans-Dieter Rehberg im Gespräch mit der Siegener Zeitung bereits am Montag erklärt – der drittgrößte Sportverband Deutschlands verhältnismäßig glimpflich und wirtschaftlich solide durch die Corona-Pandemie gekommen sei. Und zwar nicht nur finanziell, sondern auch strukturell.

ll/vc Wittgenstein. Es ist eine Schlagzeile, die nachhallt: Seitdem die SZ in der Ausgabe vom vergangenen Samstag exklusiv verkündet hat, dass der Westfälische Schützentag im Jahr 2023 nach Berghausen kommt und somit im Stadtgebiet Bad Berleburg ausgetragen wird, ist auch der Westfälische Schützenbund (WSB) als Dachverband wieder in aller Munde.

Zumal – so hatte es der frisch wiedergewählte WSB-Präsident Hans-Dieter Rehberg im Gespräch mit der Siegener Zeitung bereits am Montag erklärt – der drittgrößte Sportverband Deutschlands verhältnismäßig glimpflich und wirtschaftlich solide durch die Corona-Pandemie gekommen sei. Und zwar nicht nur finanziell, sondern auch strukturell.

Hans-Dieter Rehberg blickt als Präsident im WSB zurück und voraus

Denn im Gegensatz zu vielen anderen vergleichbaren Organisationen habe der WSB keine nennenswerten Austritte oder gar einen Mitgliederschwund zu verzeichnen gehabt. Das Interesse scheint sogar eher noch gestiegen: Nach SZ-Informationen stellen mindestens drei Vereine aus Wittgenstein derzeit Überlegungen an, nach ihrem Austritt vor über zehn Jahren wieder in die Schützenfamilie des WSB zurückzukehren. Hans-Dieter Rehberg selbst ordnet diesen Trend als „sehr erfreulich“ ein und bestätigt, dass es bei einigen Wittgensteiner Vereinen konkrete Gedankenspiele in diese Richtung gebe. „Ganz frisch“, so der Präsident, sei dies etwa beim Schieß- und Schützenverein Feudingen mit seinen rund 400 Mitgliedern der Fall.

Das ist ein sehr erfreulicher Trend.
Hans-Dieter Rehberg
Präsident des WSB

Dort wollte man den Wiedereintritt in den WSB indes weder bestätigen noch dementieren. Lediglich konkrete Überlegungen räumte Vorsitzender Wolfgang Dickel auf Nachfrage ein. Er werde darüber auf der Jahreshauptversammlung des Vereins am 4. Dezember informieren, sofern es denn die Corona-Pandemie zulasse, sagte der Vorsitzende. Doch es gibt weitere Indikatoren, die auf eine Rückkehr des SSV hindeuten.

Paukenschlag! Westfälischer Schützentag kommt nach Berghausen

So bestätigte Wolfgang Dickel auf Nachfrage, dass die Sportschützengemeinschaft in einer öffentlichen Sitzung, der letzten Jahreshauptversammlung der SSG, aufgelöst wurde. Dabei hatten die Wittgensteiner Vereine im Zuge der Austrittswelle, die es zwischen 2006 und 2010 aufgrund von finanziellen Streitigkeiten zwischen dem Dachverband und den Mitgliedsvereinen in der Region aus dem WSB gegeben hatte, diese Sportschützengemeinschaften nur deshalb gegründet, damit zumindest deren Mitglieder weiter im Dachverband bleiben konnten.

Warum der WSB so wichtig für die Sportschützen, aber auch für andere Schützen ist, erläuterte Günter Schmidt, Vorsitzender des Erndtebrücker Schießvereins. Der Verein gehört bereits dem WSB an. Im sportlichen Bereich gebe es ohne Zugehörigkeit zu einem Verband keine Rundenwettkämpfe und keine Meisterschaft, so Günter Schmidt. Die Mitglieder seien zum Beispiel über den WSB versichert, „wenn sie namentlich gemeldet sind.“

Autor:

Lars Lenneper

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