„Wir sind sehr besorgt“

Heftiger Waldbrand droht, Kleinstadt im Westen Kanadas zu zerstören

Das Bild zeigt die Situation im vergangenen Jahr: Angehörige der kanadischen Streitkräfte bei einem Feuerwehreinsatz in der Nähe von Hay River in den Nordwest-Territorien.

Fort Nelson. Im Westen Kanadas bereiten sich die letzten nach einer Evakuierung verbliebenen Bewohner darauf vor, ihre Kleinstadt gegen einen heftigen Waldbrand zu verteidigen. Falls das Feuer auf die Stadt übergreife, stehe Feuerwehrleuten und Rettungskräften ein „letztes Gefecht“ bevor, sagte Rob Fraser, Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft Northern Rockies Regional Municipality mit Sitz in Fort Nelson (Provinz British Columbia). Aktuell seien weniger als 100 Menschen in der Stadt verblieben.

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Der Waldbrand könnte Fort Nelson laut Behördenangaben im Lauf dieser Woche erreichen. Dem British Columbia Wildfire Service zufolge war das Feuer zuletzt bis auf zweieinhalb Kilometer Entfernung ausgedehnt.

2023: Rekordzahl an Waldbränden

Seit einer am Freitag erlassenen Evakuierungsanordnung wurden mehr als 4700 Menschen in Sicherheit gebracht. „Wir sind sehr besorgt“, sagte British Columbias Katastrophenschutzministerin Bowinn Ma. „Es ist äußerst ungewöhnlich für uns, dass so viele Menschen evakuiert werden müssen.“

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2023 war Kanada von einer Rekordzahl von Waldbränden heimgesucht worden. Mehr als 235.000 Kanadierinnen und Kanadier wurden in Sicherheit gebracht. Mindestens vier Feuerwehrleute starben.

RND/AP